Fünfte Etappe: Mongolei: Gobi

Samstag, der 16.07.2016

Fahrstrecke: 202km
Fahrzeit: 3:50h

 

In Saynshand füllten wir unser Wasser an einem Wasserhäuschen auf. Diese sind schwer zu finden. In einer kleinen Hütte sitzt eine Frau, man erhält einen Schlauch in die Hand, füllt sein Wasser auf und zahlt der Frau pro Liter.

 

Noch ein Einkaufstop und wir fuhren weiter nach Khamryn Khyid.

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Dieses Kloster bestand einst aus 80 kleinen und großen Tempeln, in denen 500 Lamas praktizierten. Nach der Zerstörung 1930 wurde der Komplex wieder aufgebaut. Viele Mongolen pilgern zum Beten hierher oder besuchen die morgendlichen Zeremonien, wie wir am eigenen Leibe später erkennen mußten.

So ein bißchen unbelastet durch viele Informationen kraxelten wir mit Unimog durch die Dünen hoch auf einen Stupa Berg, von da aus über die angrenzenden Dünen bis kurz vor den Eingang nach Schambala.

Nur dieser Weg war wohl eigentlich den Pilgern vorbehalten. Also keine Autositzer!

Tat uns leid!!

 

Trotzdem wollten wir den schönen Tag noch nutzen und entschlossen uns, die Meditationshöhlen zu besichtigen.

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Hier liefen wir dann den von einem Einheimischen gewiesenen Weg in korrekter Abfolge und inspizierten die Höhlen, welche sehr klein, dunkel und stickig waren. Insbesondere dort, wo Räucherstäbchen oder Hammelfett geopfert wurde, hielten wir nicht lange aus. Die im eigentlichen Sinne Meditierenden trafen wir dort nicht.

 

 

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Hinter den Höhlen begann die Gobi, so wie man sie tausendfach in Dokus und auf Bildern gesehen hat. Das ließen wir uns nicht entgehen und starteten noch mal durch.

Eine breite Piste führte den Berg hinauf und direkt an die Dünen heran.

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Aus der gutsichtbaren Piste wurde ein magerer Pfad, der später durch eine Sandpfanne führte, durch ausgetrocknete Flüsse und dann irgendwo fast versandete.

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Mühsam bahnten wir uns unseren Weg zur Straße. Da half kein Navi mehr, nur noch Klettern und Schauen und Schätzen, ob oder ob nicht.

Ich glaube, die Ranger waren not amused!!! Auch hier – sorry.

 

Umso wichtiger galt es nun für uns neue, positive Energie zu tanken.

Schambala – ein heiliger Ort, der in der Unsichtbarkeit versunken sein soll oder auch, das zum Kloster gehörige Energiezentrum, welches mit 108 (heilige Zahl der Buddhisten) Stupas umgeben ist. Besonders empathische Menschen spüren ihn, andere bitten im Registrierung und späteren Einlaß (also so eine Art Paradies?), dazu gibt es spezielle Rituale.

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Auf jeden Fall fand ich es sehr interessant und schön mystisch im beginnenden Abendlicht.

160716 (150) Schambala

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1 Antwort zu Fünfte Etappe: Mongolei: Gobi

  1. Philip sagt:

    Hey,

    Die Bilder sehen wie immer spitze aus. Mit der ganzen Farbe im Gesicht seht ihr gut aus. Und @ Willi: Der Bart steht dir richtig gut. 😀

    Hier geht das Semester wieder los, ansonsten ist alles cool.

    Grüße auch von Mutti, bis dann 🙂

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